Rund 25 interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen am Dienstag, 27.01.2026, im STADT:RAUM zusammen, um sich über den aktuellen Stand der kommunalen Wärmeplanung zu informieren.

Dip.-Ing. (FH) C. Mikus, Projektleiterin der Kommunalen Wärmeplanung, hielt einen sehr guten und klaren Vortrag und gab konkrete Einblicke in die künftige Wärmeversorgung in Bad Pyrmont.

Zentrale Aussagen des Abends:

  • Kein Wasserstoffnetz (H2) für Bad Pyrmont geplant
  • Möglich ist ein kleines Nahwärmenetz im Stadtkern
  • Ergänzend ggf. kleine, private Wärmenetze
  • Für über 80% des Stadtgebiets wird die Wärmeversorgung voraussichtlich über Wärmepumpen erfolgen

Im anschl. Austausch – unter anderem mit mehreren Immobilienmaklern – wurden insbesondere die Auswirkungen auf Eigentümer von Bestandsimmobilien im Talkessel intensiv diskutiert.

Hintergrund:
Nach § 20 NKlimaG (Niedersächsisches Klimagesetz) ist jede Gemeinde, die nicht Mitglied einer Samtgemeinde ist, sowie jede Samtgemeinde verpflichtet, bis zum 31. Dezember 2026 einen Wärmeplan zu erstellen, sofern in der Gemeinde ein Ober- oder Mittelzentrum liegt. Bad Pyrmont ist im Sinne des Gesetzes ein Mittelzentrum.

Deshalb hat die Stadt rechtzeitig mit kompetenten Partnern einen Prozess zur Erstellung eines Wärmeplans begonnen und arbeitet an dessen fristgerechter Fertigstellung.